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  • 15.03.2017

Unerlaubte Bankgeschäfte: "König von Deutschland" muss für fast vier Jahre ins Gefängnis

Der selbst ernannte "König von Deutschland", Peter Fitzek bekommt im Landgericht in Halle/Saale (Sachsen-Anhalt). Foto: dpa

Er hatte sich selbst ein Königreich errichtet und war in diesem mit einem selbst gefertigten Führerschein rumgefahren. Nun muss er hinter Gitter.

Das Landgericht Halle hat den selbst ernannten „König von Deutschland“ zu drei Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt. Die Richter sahen es am Mittwoch als erwiesen an, dass der 51-jährige Peter Fitzek aus Wittenberg jahrelang unerlaubt Bankgeschäfte betrieb und Gelder von rund 550 Anlegern veruntreute.

Die Staatsanwaltschaft bezifferte die verschwundene Summe auf 1,3 Millionen Euro. Der Ankläger hatte für Fitzek vier Jahre Haft gefordert, die Verteidigung auf Freispruch plädiert. Fitzek hatte bestritten, sich bereichert zu haben. Bei der Urteilsverkündung kam es zum Eklat. Der Verurteilte reagierte mit wüsten Beschimpfungen auf den Richterspruch. (dpa)

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