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  • 16.02.2017
  • von Stefan Hermanns

Intensives Training bei Hertha BSC: Wieder das Knie: Schieber fehlt gegen Bayern

von Stefan Hermanns

Für das Spiel gegen Bayern rechnet Herthas Trainer nicht mit Julian Schieber. Foto: Reuters

Gegen Bayern München soll es am Samstag zur Sache gehen. Entsprechend sah in dieser Woche das Training von Hertha aus: intensiv, lang, anstrengend.

Der Angriff kam von hinten und traf Valentin Stocker daher völlig unvorbereitet. Peter Pekarik grätschte ohne Aussicht, den Ball zu erwischen, und weil Stocker nichts ahnte, landete er ungebremst mit dem Kopf auf dem Boden. Der Schweizer war anschließend schwer gezeichnet: Als Stocker nach der Behandlung durch das medizinische Fachpersonal den Trainingsplatz von Hertha BSC verließ, hielt er sich ein Taschentuch vor die blutende Nase, sein rechtes Knie war dick bandagiert.

Der Berliner Fußball-Bundesligist spielt am Samstag im Olympiastadion gegen Bayern München – auch da soll es ordentlich zur Sache gehen. „Mutig sein, offensiv reingehen, nicht zögern“, das erwartet Trainer Pal Dardai gegen den Rekordmeister. Entsprechend sah am Mittwoch das Training aus: intensiv, lang, anstrengend. Nach diversen Spielformen auf engstem Raum mit vielen Zweikämpfen schickte Dardai seine Spieler nicht etwa in die Kabine, sondern zum Sprinttraining. Der ohnehin miserable Rasen sah später aus, als hätte eine Herde Schafe sich ihrer kompletten Körperbehaarung entledigt.

Vedad Ibisevic und Niklas Stark, die zu Wochenbeginn noch pausiert hatten, standen am Mittwoch wieder auf dem Trainingsplatz. Dafür fehlte Julian Schieber. Der Stürmer hat nach dem Spiel in Schalke wieder Beschwerden mit seinem vorgeschädigten Knie und soll erst einmal reduziert trainieren. Für das Spiel gegen Bayern rechnet Dardai nicht mit Schieber: „Er ist im Kopf nicht frei.“

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