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VfL Potsdam

  • 05.02.2018
  • von Tobias Gutsche

Handball in Potsdam: Zwischen dritter Liga und Europapokal

von Tobias Gutsche

Großer Handball ist dieser Tage mit Potsdam verbunden. Der VfL spielte beim früheren Champions-League-Sieger HSV Hamburg, schlug sich dabei gut. Und nun steht das internationale Gastspiel der Füchse Berlin bevor, in dessen Reihen nicht nur Fabian Wiede ein Ex-Adler ist.

Beim HSV Hamburg, dem Spitzenreiter der 3. Handball-Liga Nord, verlor der VfL Potsdam am gestrigen Sonntag nach guter Leistung mit 29:33 (15:16) und bleibt Tabellenachter. Es war das zweite von drei Auswärtsspielen in Serie für den VfL – zugleich die zweite Niederlage nacheinander. Nächstes Wochenende müssen die Adler beim TSV Burgdorf II ran, ehe sie erst Mitte Februar gegen den TSV Altenholz wieder daheim antreten dürfen.

Aber auch zuvor wird ja Handball in der MBS-Arena gespielt. Großer Handball. Die Füchse Berlin bestreiten dort am Mittwochabend ihr Europapokalmatch gegen den französischen Vertreter St. Raphael, für das es nur noch wenige Resttickets gibt.

Kurze Rückkehr von Milde zu den Füchsen

Im aktuellen Berliner Kader ist Fabian Wiede nicht der einzige Spieler mit Potsdamer Vergangenheit. Neben ihm gehört seit wenigen Wochen auch Oliver Milde dazu. Oder besser gesagt: wieder dazu. Der Rückraumakteur war bereits 2012 bis 2014 ein Fuchs, ehe er sich dem VfL Bad Schwartau anschloss. Nun ist der 24-Jährige von dort nach Berlin zurückgekehrt und damit erneut ein Teamkollege von Fabian Wiede. Beide gingen einst zusammen in eine Klasse an der Potsdamer Sportschule, wurden beim VfL Potsdam geformt und wechselten dann mit einem halben Jahr Versatz in die Nachwuchsabteilung des VfL-Kooperationspartners aus der Bundeshauptstadt. „Ich freue mich sehr, dass Oliver zu uns nach Hause kommt. Er wird uns auf Anhieb helfen können“, sagt Bob Hanning, Geschäftsführer des Bundesliga-Tabellenzweiten.

Dass der Terminplan nun für das erste Pflichtspiel mit seinem neuen alten Club gleich einen internationalen Auftritt in Potsdam vorsieht, sei „rundum etwas Besonderes“, erklärte Oliver Milde, als er Mitte Januar das Derby zwischen dem VfL und Oranienburg in der MBS-Arena verfolgte. Seine erneute Zeit im Füchse-Dress wird aber nur eine kurze sein. Für die nächste Saison hat er bereits einen Vertrag beim ZweitligaTop-Club ASV Hamm-Westfalen. 

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