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  • 28.08.2017
  • von Tobias Gutsche

Moderner Fünfkampf in Potsdam: Aufholjagd bis fast aufs Treppchen

von Tobias Gutsche

Von 13 auf 4. Im abschließenden Combined-Wettbewerb bei der WM schob sich Marvin Dogue in starker Manier Platz um Platz nach vorne. Foto: Andreas Klaer

Der erst 21 Jahre alte Marvin Dogue hat seinen bislang größten Erfolg gefeiert. Bei der Weltmeisterschaft der Modernen Fünfkämpfer in Kairo belegte der Potsdamer Platz vier und toppte damit sogar das starke Olympia-Abschneiden seines Bruders Patrick aus dem Vorjahr.

Bei Olympia 2016 in Rio sorgte Patrick Dogue mit Platz sechs für Furore im Modernen Fünfkampf, bei der diesjährigen Pentathlon-Weltmeisterschaft in Kairo war es wiederum sein jüngerer Bruder Marvin, der einen Coup landete: Der 21 Jahre alte Sportler des OSC Potsdam wurde am Samstag Vierter – der bislang größte Erfolg seiner Karriere.

Liebig auf Rang 24, Patrick Dogue verpasst Endkampf

„Ich freue mich, dass die harte Arbeit belohnt worden ist“, sagte der amtierende deutsche Meister, der im abschließenden Combined-Wettbewerb aus Laufen und Schießen eine furiose Aufholjagd von Rang 13 bis fast aufs Treppchen hingelegt hatte. Fabian Liebig, ebenfalls aus Potsdam, belegte im Finale den 24. Platz. Patrick Dogue verpasste die Qualifikation für den Endkampf.

Zum Abschluss des Weltchampionats steht am heutigen Montag noch die Mixed-Staffel mit OSC-Athlet Christian Zillekens an. Der Olympiateilnehmer, der bei der WM nicht im Einzel startete, hatte bereits am Dienstag einen großen Staffelmoment in Kairo. Zusammen mit dem Berliner Alexander Nobis gewann er Silber bei den Herren

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