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Turbine Potsdam

  • 05.07.2017
  • von Rainer Hennies und Matthias Schütt

Turbine Potsdam: Zum Auftakt noch nicht alle dabei

von Rainer Hennies und Matthias Schütt

Der Ball rollt wieder. Seit Anfang der Woche befindet sich Frauenfußball-Bundesligist Turbine Potsdam wieder im Trainingsbetrieb. Noch mit kleinem Personal. Foto: Matthias Schütt

Frauenfußball-Bundesligist Turbine Potsdam ist seit Wochenanfang wieder im Trainingsbetrieb auf die nächste Saison. Aufgrund der anstehenden Europameisterschaft in den Niederlanden fehlen aber alleine sieben Nationalspielerinnen. In der Vorbereitung waret ein französisches Top-Team.

Seit Anfang der Woche befindet sich Frauenfußball-Bundesligist Turbine Potsdam in der Vorbereitung auf die Spielzeit 2017/18. Fanden am Montagabend im Beisein von Cheftrainer Matthias Rudolph eine Leistungsdiagnostik und Wiegen statt, wurde am gestrigen Dienstag erstmalig mit dem Ball im Stadion am Luftschiffhafen trainiert. Aus dem derzeit 25 Spielerinnen umfassenden Kader, wie Turbine-Teammanagerin Ronny Rieger mitteilte, muss die sportliche Leitung in den ersten Wochen der Vorbereitung aber noch auf einige Stammkräfte verzichten. Gleich sieben Kickerinnen nehmen für drei verschiedene Nationen an der Europameisterschaft (EM) in den Niederlanden (16. Juli bis 6. August) teil.

Für die deutsche Nationalmannschaft wurden Tabea Kemme und Svenja Huth nominiert. „Meine erste EM-Teilnahme wird wahr. Die Vorfreude auf das Turnier ist riesig“, jubelte Tabea Kemme nach ihrer Nominierung. Ebenfalls im DFB-Aufgebot steht auch Teamkollegin Svenja Huth. „Die Grundlagen haben wir uns bis hierhin hart erarbeitet. Gegen Brasilien gilt es nochmal, an den Feinheiten zu arbeiten“, meinte die 26-Jährige im Vorfeld auf die gestrige Generalprobe der DFB-Elf gegen die Südamerikanerinnen (Ergebnis nach Redaktionsschluss). Für Österreich wurden die Turbine-Spielerinnen Sarah Zadrazil und Marina Georgieva berufen. Gleich mit drei Potsdamerinnen im Aufgebot ist die Schweiz vertreten: Lia Wälti, Eseosa Aigbogun sowie Neuzugang Rahel Kiwic wurden für die Eidgenossinnen nominiert.

Neuzugang Nina Ehegötz trainiert bereits voll mit

Alle steigen somit später in den Trainingsbetrieb in der märkischen Landeshauptstadt ein. „Das ist Jahr für Jahr das Gleiche, dass uns zu Beginn nicht alle Spielerinnen zur Verfügung stehen. Wir haben aber noch Zeit bis zum Saisonstart Anfang September“, sagte Co-Trainer Dirk Heinrichs. Ebenfalls zum Trainingsauftakt fehlte Neuzugang Amanda Ilestedt. Die Schwedin wird erst am Montag in Potsdam erwartet. Nach ihrem Kreuzbandriss fehlt zudem Wiebke Meister. Damit befinden sich aktuell 16 Turbine-Spielerinnen in der Vorbereitung in Potsdam.

Darunter auch Neuzugang Nina Ehegötz, die von Bayer Leverkusen an die Havel kam. „Ich habe nach meinem Kreuzbandriss keine Angst mehr, der Kopf spielt mit. Ich darf nur nicht zu viel wollen“, so die 20-Jährige. Zum Start heißt es für die Turbine-Spielerinnen, an der Grundlagenausdauer sowie Athletik zu arbeiten. Neben einem Trainingslager in Österreich (31. Juli bis 6. August) wurden bereits folgende Testspiele vereinbart: bei Slavia Prag (16. Juli, 14 Uhr), bei den Männern der SG Saarmund (19. Juli, 18.30 Uhr), bei SKN St. Pölten (5. August, Uhrzeit offen), daheim gegen Paris Saint-Germain (19. August, 12 Uhr), in Velten gegen Sparta Prag (26. August, 15 Uhr).

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