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SV Babelsberg 03

  • 10.02.2017
  • von Tobias Gutsche

SV Babelsberg 03: Warten aufs Winterende

von Tobias Gutsche

Schwierige Situation. Cem Efe muss sein Team während der verlängerten Winterpause auf Betriebstemperatur halten. Foto: Jan Kuppert

Auch das zweite geplante Pflichtspiel des Fußball-Regionalligisten SV Babelsberg 03 im Jahr 2017 wurde abgesagt. SVB-Trainer Cem Efe kämpft nun um darum, die Spannung bei seiner Mannschaft hochzuhalten.

Die Regionalliga-Winterpause wird für den SV Babelsberg 03 lang und länger. Nachdem bereits am vorigen Wochenende das geplante erste Pflichtspiel der SVB-Fußballer im Jahr 2017 – die Heimpartie gegen den FSV Budissa Bautzen – witterungsbedingt abgesagt werden musste, fällt nun auch Match zwei aus. Der Auswärtsauftritt am Sonntag gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf kann ebenfalls wegen der Unbespielbarkeit des dortigen Platzes nicht stattfinden. „Der Wettergott meint es derzeit nicht wirklich gut mit dem Fußball. Aber so ist das eben im Winter. Da kann man nichts machen. Wir sind ja auch nicht die Einzigen, die das trifft, sondern auch alle anderen Regionalligavereine“, sagt Nulldrei-Trainer Cem Efe.

Dessen Mannschaft hat zuletzt am 11. Dezember beim 3:1-Sieg in Auerbach um Ligapunkte gespielt, denn auch das Jahresabschlussduell eine Woche später in Nordhausen erhielt die Absage. Damit ging es schon vorzeitig in die Saisonpause, die sich nun auch nach hinten heraus zieht. Seit dem 4. Januar läuft bereits wieder das Training beim SVB, das für die Wiederaufnahme des Ligabetriebs Anfang Februar konzipiert war. „Das ist eine unangenehme Situation. Schon irgendwie doof, wenn du den Fokus auf etwas legst und das dann hinfällig ist. Nun schon zum zweiten Mal“, meint der Coach. „Das Problem dabei ist, die Spannung im Team zu halten.“

Nächster planmäßiger Pflichtspielgegner ist der Spitzenreiter

Jenes Dilemma soll möglichst durch Testspiele abgefedert werden. So etwa am morgigen Samstag, wenn die Babelsberger den Oberligisten FC International Leipzig auf dem Kunstrasenplatz des Karl-Liebknecht-Stadions empfangen (Beginn: 13 Uhr). „Solche Partien“, erklärt Efe, „helfen dann natürlich irgendwie. Aber es ist eben etwas anderes. Man möchte jetzt einfach endlich wieder ein Spiel, bei dem es um etwas geht. Wir hoffen, dass es bald losgeht.“ Sollte es das Wetter zulassen, könnte zum Start gleich ein Kracher auf die Kiezkicker warten. Als Nächstes steht nämlich für den 18. Februar das Heimduell mit Tabellenführer FC Carl Zeiss Jena auf dem Plan. „Ob das nun ein Vor- oder Nachteil ist, wenn man dann tatsächlich gegen so ein Top-Team beginnt, lässt sich schwer beurteilen. Für beides gibt es sicherlich Argumente“, sagt der SVB-Trainer.

Jedenfalls ist derweil klar, dass von Cem Efe in der Rückrunde eine clevere Trainingsplanung gefordert ist. Nunmehr bereits drei Spiele muss seine Truppe nachholen – die noch nicht festgelegten Termine dafür werden in das ohnehin schon dicht gestrickte Ansetzungsgeflecht eingefügt, sodass wohl mehrere Partien binnen weniger Tage bewältigt werden müssen. Dann wird es für Efe nicht mehr darum gehen, die Spannung bei seinen Akteuren „hochzupushen“, wie er es umschreibt. Sondern ihnen die nötige Entspannung zu ermöglichen, um von Match zu Match fit und spritzig auftreten zu können. 

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