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  • 06.02.2017
  • von Tobias Gutsche

Potsdamer Schwimmsport: Zur silbernen Team-Medaille geschwommen

von Tobias Gutsche

Bei der deutschen Mannschaftsmeisterschaft untermauerten die Männer des Potsdamer SV abermals, dass sie zu den Besten der Republik gehören. Sie wurden Zweiter - und können sich darauf freuen, nächstes Jahr wieder zusammen mit den Frauen des Vereins erstklassig zu sein.

Der Medaillensatz für die Männer des Potsdamer SV ist komplett: Nach Bronze 2014 und Gold 2015 sind sie nun zu Silber bei der deutschen Mannschaftsmeisterschaft geschwommen. In Essen, wo die zwölf Teams der 1. Bundesliga am Wochenende antraten, erreichten die PSV-Herren 28.154 Punkte – alle Einzelleistungen der 39 zu absolvierenden Rennen anhand der offiziellen Wertungstabelle des Weltverbandes Fina zusammengezählt. Besser schnitt nur der Titelverteidiger SV Würzburg 05 ab, der für den Wettstreit starke ausländische Akteure verpflichtete und letztlich 390 Zähler mehr auf dem Konto hatte – Dritter wurde die SG Essen (27.742).

„Vergangenes Jahr sind wir auf Platz sieben gelandet, jetzt auf dem zweiten Rang. Das ist eine super Steigerung“, sagte der Olympiasiebte von Rio Christian Diener. „Ich denke, wir haben das Maximum mit unserer Notbesetzung herausgeholt.“ Der PSV war nämlich personell geschwächt zum Team-Championat gereist. Neben Rio-Starter Johannes Hintze, der sich nach einer Schulteroperation noch in der Rehaphase befindet, fehlte zudem Yannick Lebherz, Staffel-Europameister von 2014, aus privaten Gründen. „Wir sind mit Spaß an die Sache herangegangen und haben uns als eine geile Mannschaft sehr gut unterstützt“, meinte Diener. Er sorgte in Essen sogar für die beste Leistung aller Teilnehmer. Seine 50,72 Sekunden über 100 Meter Rücken brachten satte 897 Punkte – der Weltrekord stellt die 1000er-Marke dar – ein.

PSV-Damen steigen in die 1. Bundesliga auf

Doch nicht nur die Männer des Potsdamer SV hatten am Wochenende Grund zum Jubeln. Sondern auch die Ladies des Clubs. Sie erzielten in Hannover den zweitbesten Gesamtpunktwert der 36 Zweitligisten und steigen daher zusammen mit W98 Hannover in die 1. Bundesliga, die dieses Jahr wie bei den Männern von Würzburg gewonnen wurde, auf. „Schön, dass wir uns dann nächste Saison wieder gegenseitig anfeuern können“, meinte Diener. Bislang war der PSV nur einmal sowohl mit den Herren als auch Damen erstklassig – das war 2014. 

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