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  • 03.02.2017
  • von Peter Könnicke

Stabhochsprung-Meeting im Stern-Center: Ein Trio aus Lokalmatadorinnen

von Peter Könnicke

Annika Roloff. Foto: Gerhard Pohl

Aus der leistungsstarken Potsdamer Trainingsgruppe sind drei Stabhochspringerinnen beim internationalen Meeting im Stern-Center dabei. Derweil hat die Truppe von Coach Stefan Ritter ein großes Talent hinzugewonnen.

Annika Roloff ist das aktuelle Maß der deutschen Stabhochspringerinnen unter dem Hallendach. Die 25-Jährige verbesserte am Mittwoch beim Internationalen Meeting in Düsseldorf die von ihr Ende Januar im französischen Rouen gesprungene deutsche Hallenjahresbestleistung um zwei Zentimeter auf 4,42 Meter. Damit wurde sie Dritte. Die Olympia-Teilnehmerin von Rio trainiert seit einem Jahr bei Stefan Ritter am Olympiastützpunkt in Potsdam, startet aber für ihren Heimatverein MTV 49 Holzminden.

Dank übersprungener 4,30 Meter liegt Anjuli Knäsche derzeit zusammen mit zwei Athletinnen aus Leverkusen auf Platz zwei der deutschen Hallenbestenliste. Die 24-Jährige gehört ebenfalls zu Ritters Trainingsgruppe, tritt aber für die SG TSV Kronshagen/Kieler TB an. In Düsseldorf musste sie sich mit 4,12 Metern und Platz sieben zufriedengeben.

Die 18-jährige Stina Seidler verstärkt Potsdamer Gruppe

Roloff und Knäsche stehen auch beide im Starterfeld beim Meeting im Potsdamer Stern-Center. Ebenso wie Friedelinde Petershofen. Nach mehrwöchiger Verletzungspause meldet sie sich am heutigen Freitag im Wettkampfgeschehen zurück. Ihre gemeisterten 4,30 Meter in der vergangenen Freiluft-Saison bedeuteten für die 21-Jährige 2016 Platz zehn der deutschen Bestenliste.

Verstärkt wird die Springer-Riege am Luftschiffhafen seit Jahresbeginn durch Stina Seidler. Die 18-Jährige zählt zu Deutschlands größten Talenten im Stabhochsprung, knackte mit 15 Jahren bereits einen deutschen Altersklassenrekord und hat eine aktuelle Bestmarke von 4,15 Meter. „Sie ist groß und schnell und bringt alles mit, was es zum Stabhochsprung braucht“, sagt Coach Stefan Ritter voller Vorfreude auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Schützling. Er hat Seidler bereits als Bundesnachwuchs-Disziplintrainer bei Wettkämpfen oder Lehrgängen betreut. Nach dem Abitur hat Stina Seidel eine dreimonatige Auszeit im Ausland genommen. „Jetzt steigt sie wieder ins Training ein“, sagt Ritter, der die Teilnahme an der U20-Europameisterschaft in diesem Jahr als sportliches Ziel für die 18-Jährige formuliert. 

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