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  • 07.03.2018
  • von Marco Zschieck

Stickstoffoxidbelastung: Zeppelinstraße im Februar wieder dreckiger

von Marco Zschieck

Es gibt Ärger um die Luft in der Zeppelinstraße. Foto: Sebastian Gabsch

Die Luft in der Zeppelinstraße ist im Februar wieder stärker mit Stickstoffdioxid belastet gewesen. Das geht aus aktuellen Messdaten hervor, die das Landesumweltamt veröffentlicht hat.

Potsdam - Demnach lag die Belastung mit dem gesundheitsschädlichen Gas im Monatsdurchschnitt bei 43 Mikrogramm je Kubikmeter Luft. Der verbindliche Grenzwert liegt bei 40 Mikrogramm im Jahresdurchschnitt. Wird er dauerhaft nicht eingehalten, sind nach dem jüngsten Urteil des Bundesverwaltungsgerichts auch Fahrverbote möglich.

Autofahrer weichen über die Nebenstrecken aus

Potsdam versucht seit Mitte vergangenen Jahres den Grenzwert einzuhalten, indem die Zahl der Fahrspuren für Autos reduziert wurde. Tatsächlich waren seit Beginn des Versuchs weniger Autos in der Straße unterwegs. Die Messwerte sanken. Erstmals seit vielen Jahren wurde im vergangenen Jahr der Grenzwert eingehalten. Allerdings sind viele Autofahrer offenbar auf Nebenstrecken wie die Geschwister-Scholl-Straße ausgewichen. An dem Potsdamer Versuch gibt es im Zuge der Debatte um Dieselfahrverbote mittlerweile überregionales Interesse.

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