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  • 08.12.2017

NACHRICHTEN

Farbbeutel gegen „Augustiner“ wegen AfD-Veranstaltung?

Innenstadt - Unbekannte haben Farbbeutel gegen das Restaurant „Augustiner“ in der Mittelstraße geworfen. Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung sei am Montag eingegangen, bestätigte die Polizei am Donnerstag auf PNN-Anfrage. Der polizeiliche Staatsschutz prüfe, ob ein politisches Motiv vorliegt, hieß es weiter. Am Dienstagabend hatte die AfD-Landtagsfraktion in dem Lokal einen Bürgerdialog veranstaltet, linke Gruppen hatten im Vorfeld zum Protest aufgerufen. Während der Veranstaltungen sicherten Polizisten die Straße. Nennenswerte Vorkommnisse habe es nicht gegeben, hieß es nach dem Einsatz. HK

Bewährungsstrafe nach Sexualdelikt

Ein 26 Jahre alter Potsdamer ist am Donnerstag wegen sexueller Nötigung in zwei Fällen zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt worden. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Das teilte ein Gerichtssprecher auf PNN-Anfrage mit. Dem Mann war die Vergewaltigung einer Frau in der gemeinsamen Wohnung vorgeworfen worden, er soll sie im Januar und Februar in zwei Fällen zum Oralverkehr gezwungen haben, einmal in stark alkoholisiertem Zustand. HK

Premierenfahrt und Protest

Am morgigen Samstag fährt die Straßenbahn 96 erstmals bis zum Campus Jungfernsee. Damit wird die erste Streckenerweiterung seit dem Jahr 2011 in Betrieb genommen. Nach der Premierenfahrt um 10.08 Uhr beginne um 12.01 Uhr der reguläre Linienverkehr, sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) am Mittwoch in der Stadtverordnetenversammlung. Anschließend gibt es kostenlose Sonderfahrten, die der Potsdamer Verkehrsbetrieb verlost: Zwischen Hauptbahnhof und Campus Jungfernsee verkehren zusätzlich eine extragroße Combino 400, eine Weihnachtstram und ein Glühweinexpress. Weniger beschwingt sind viele Groß Glienicker: Sie wollen am Samstag ab 9.45 Uhr am Platz der Einheit mit Transparenten, Trillerpfeifen, Trommeln und Rasseln dafür demonstrieren, dass die Buslinien 638 und 604 aus dem Norden auch weiterhin zum Hauptbahnhof durchfahren, obwohl nun parallel eine Tramstrecke für 7,5 Millionen Euro gebaut wurde. Die Betroffenen beklagen längere Fahrtzeiten und den zusätzlichen Umstieg am Campus Jungfernsee. Für ihre Forderungen hatten sie fast 600 Unterschriften gesammelt. mar

750 Euro Strafe für Hitlergruß

Nach einem „Sieg Heil“-Ruf in einem Regionalexpress ist ein 23 Jahre alter Potsdamer zu einer Geldstrafe von 750 Euro verurteilt worden. Das teilte das Amtsgericht am Donnerstag auf Anfrage mit. Der Vorfall soll sich laut Anklage am 3. Mai gegen 23.30 Uhr ereignet haben. Gegen einen mitangeklagten Berliner, ebenso 23 Jahre alt, wird noch separat verhandelt. HK

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