17.12.2017, 2°C
  • 12.10.2017
  • von Jan Kixmüller

Forscher aus aller Welt kommen zum PIK-Jubiläum: Was uns die Erderwärmung kosten wird

von Jan Kixmüller

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) begeht am heutigen Donnerstag seinen 25. Geburtstag im Rahmen der Impacts World Conference. Zu der Tagung werden mehr als 450 internationalen Forscher erwartet.

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) begeht am heutigen Donnerstag seinen 25. Geburtstag im Rahmen der Impacts World Conference. Zu der Tagung werden mehr als 450 internationalen Forscher erwartet, sprechen werden unter anderem auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und die Chefin der UN Klimarahmenkonvention (UNFCC), Patricia Espinosa, die auch den im November in Bonn stattfindenden Weltklimagipfel mit Regierungsvertretern fast aller Staaten leitet.

Bei der Konferenz wird es um die gesellschaftlichen Kosten des Klimawandels gehen. Eine Destabilisierung des Klimas könne „auch unsere Gesellschaft destabilisieren“, hieß es dazu vom PIK. Die Folgen der globalen Erwärmung führten nicht nur zu erheblichen ökonomischen Schäden, sondern gefährdeten auch die Gesundheit der Menschen in vielerlei Weise, verstärkten den Migrationsdruck und setzten die Entwicklungsperspektiven der Ärmsten der Welt aufs Spiel, hieß es.

An der bis Freitag laufenden Tagung nehmen Wissenschaftler aus aller Welt teil. Die gesellschaftlichen Kosten des Klimawandels seien nicht immer leicht zu berechnen, so das PIK: „Ihre Währung ist mitunter das menschliche Leiden.“ Die Wissenschaft zeige, dass die aktive Begrenzung der globalen Erwärmung viel billiger sei, als einfach nichts zu tun, sagte PIK-Forscher Hermann Lotze-Campen: „Nichtstun würde uns am Ende ein Vielfaches der rund zwei Prozent der globalen Wirtschaftsleistung kosten, die wir für die Klimastabilisierung aufbringen müssten.“ 

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