16.12.2017, 3°C
  • 07.12.2017
  • von Stephan-Andreas Casdorff

Casdorffs Agenda: Ergebnisoffen - auch für den SPD-Chef

von Stephan-Andreas Casdorff

Ortsbesichtigung. SPD-Chef Martin Schulz vor Beginn des SPD-Parteitags im City Cube in Berlin. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Wie wird wohl SPD-Chef Martin Schulz aus dem Parteitag herauskommen? Auf jeden Fall wird eine seiner Genossinnen dort eine wichtige Rolle spielen. Ein Kommentar.

Jetzt geht's lohooos - auf dem SPD-Parteitag. Das war übrigens der Schlachtruf der Genossen zu einer Wahl. Mal schauen, was am Ende dieses Kongresses steht. Vorsitzender Martin Schulz will sich ja ein Mandat für "ergebnisoffene" Gespräche mit der Union holen. Aber wiedergewählt werden will er auch. Mal sehen, was hinten rauskommt, hat einmal ein Kanzler gesagt. Allerdings einer von der CDU.

Apropos: Immer schön auf die Rheinland-Pfälzer achten, in diesem Falle die Nach-Nach-Nach-Nachfolgerin von Kohl als Ministerpräsidentin, Malu Dreyer. Nicht nur, dass sie weiß, wie man Wahlen gewinnt - sie soll auch noch Schulz-Vize werden. Und als solche wird sie Einfluss nehmen auf alles, was die SPD für einen Eintritt in eine GroKo III verlangt. Ob sie den Daumen hebt oder senkt - was auch immer geht dann erst los.

Casdorffs Agenda erscheint jeden Morgen in der Morgenlage, dem Newsletter für Politik- und Wirtschaftsentscheider, den Sie hier kostenlos abonnieren können.

Social Media

Umfrage

Soll die Biosphäre abgerissen werden, wie es die Grünen-Fraktion im Stadtparlament nun fordert? Stimmen Sie ab!