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  • 20.03.2017

Nach Vorfällen in Paris und Berlin: Weitere Briefbomben in Griechenland entdeckt

Eine Briefbombe aus Griechenland erreichte vergangene Woche das Bundesfinanzministerium. Jetzt wurde in Athen erneut explosive Fracht gefunden. Foto: dpa

Acht Briefbomben "von der gleichen Sorte" wie in Paris und Berlin wurden in Athen unschädlich gemacht - sie sollten offenbar an Beamte in europäischen Ländern versendet werden.

Griechische Sicherheitsexperten haben acht weitere explosive Briefe in Athen entdeckt und unschädlich gemacht. Die Pakete seien an "Beamte in europäischen Ländern" adressiert gewesen, teilte die Polizei am Montag mit. Die Briefbomben seien „von der gleichen Sorte“ wie die von vergangener Woche, sagte eine gut informierte Quelle des Athener Bürgerschutzministeriums. Sie wurden am Montag im Verteilerzentrum der griechischen Post im Norden Athens entdeckt, unschädlich gemacht und in Labors der griechischen Polizei zur weiteren Untersuchung gebracht, hieß es.

Vergangenen Mittwoch war im Berliner Finanzministerium ein Päckchen mit explosivem Inhalt entdeckt und entschärft worden. Verantwortung dafür übernahmen griechische Linksautonome. Am Donnerstag erreichte ein ähnliches Paket das Büro des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Paris. Beim Öffnen wurde eine Mitarbeiterin leicht verletzt. Absender war in beiden Fällen mutmaßlich die linksextremistische griechische Gruppierung "Verschwörung der Feuerzellen", die eigentlich schon vor Jahren zerschlagen worden war. Ihr werden dutzende nicht tödlicher Brand- und Paketbombenanschläge in Griechenland zur Last gelegt. (dpa, AFP)

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