26.09.2017, 18°C
  • 20.03.2017
  • von Stephan-Andreas Casdorff

Casdorff Agenda: Gemeinsam Vorgehen gegen Erdogan

von Stephan-Andreas Casdorff

Präsident Erdogan lässt sich durch nichts beeindrucken. Foto: AFP

Es geht nicht an, den türkischen Präsidenten weiter so gewähren zu lassen. Mahnungen scheren ihn nicht. Zeit, ihn zu stoppen - jetzt.

Recep Tayyip Erdogan lässt das Provozieren nicht. Trotz der Mahnungen aller Demokraten. Nazi-Methoden wirft der Präsident der Kanzlerin vor, duzt sie dabei, dass es noch abfälliger klingt, und missachtet außerdem jede Absprache. Die Bundesregierung hat nun auch schon mehrmals die Freilassung des "Welt"-Reporters Deniz Yücel gefordert, mindestens aber Zugang, um ihn im Gefängnis betreuen zu können. Weil das doch der türkische Premier Binali Yildirim Kanzlerin Merkel bereits Anfang März zugesagt habe. Doch Erdogan schert das alles nicht. Er kann es kaum erwarten, dass Yücel vor Gericht gestellt wird. Was bedeutet: Ihn weiter so gewähren zu lassen, geht nicht. In dieser Woche muss etwas geschehen. Am besten beschlossen von der großen Koalition aller Demokraten.

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