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Werder

  • 12.06.2018
  • von Roberto Jurkschat
Update

Berliner Ring in beide Richtungen gesperrt: 49-Jähriger stirbt nach Unfall mit Tanklaster auf A10

von Roberto Jurkschat

Foto: Stefan Puchner/dpa

Ein Kleintransporter ist am Dienstagmorgen auf einen Tanklaster aufgefahren. Der Fahrer des Kleinlasters starb am Unfallort, die Feuerwehr richtete einen Sperrkreis 200 Meter großen Sperrkreis ein, die A10 wurde in beide Richtungen voll gesperrt.

Werder - Ein 49-jähriger Mann ist bei einem Unfall mit einem Tanklaster auf dem Berliner Ring am Dienstagmorgenums Leben gekommen. Für die Bergungsarbeiten hat die Polizei die A 10 zwischen Glindow und Dreieck Werder in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

Wie ein Sprecher der Polizei den PNN mitteilte, sei ein Kleintransporter gegen 8.30 Uhr im Stau auf einen LKW aufgefahren. Der Fahrer des Kleintransporters wurde im Fahrzeug eingeklemmt, Rettungskräfte der Feuerwehr versuchten, den schwer verletzten Mann aus dem Wrack zu befreien. Gegen 11.30 Uhr meldete die Polizei, dass der Fahrer des polnischen Kleinlasters an der Unfallstelle verstorben sei. Der Fahrer des vorausfahrenden Tanklasters mit polnischem Kennzeichen sei unverletzt.

200 Meter Sperrkreis 

Laut Polizeiangaben gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass gefährliche Substanzen aus dem Transporter ausgetreten sind. Dennoch habe die Feuerwehr als Vorsichtsmaßnahme einen Sperrkreis von 200 Metern um die Unfallstelle eingerichtet, auch die gegenüberliegende Fahrbahn wurde nach dem Unfall voll gesperrt. Am Mittag erklärte die Feuerwehr, durch den Unfall sei ein Behältnis auf dem Tanklaster beschädigt worden. Bei dem verschütteten Stoff handele es sich jedoch um ein unbedenkliches Kunststoffgranulat. Die Einsatzkräfte sollten Stunden damit beschäftigt sein, die Ladung von der Fahrbahn zu beseitigen.

Polizei und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot zur Unfallstelle geeilt. Unter anderem kam eine Dekontaminationseinheit aus der Stadt Brandenburg zum Einsatz, wie die Feuerwehr mitteilte. Nach dem Unfall kam es noch bis zum Mittag zu kilometerlangen Staus in beide Fahrtrichtungen. Um 13.30 Uhr konnte die Polizei die Sperrung der Fahrbahn wieder aufheben. 

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