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  • 12.05.2018
  • von Julia Frese

Schule in Werder: CDU Werder fordert Geld für Schulen

von Julia Frese

Stadt soll Planung selbst in die Hand nehmen.

Werder (Havel) - Die städtischen Grundschulen in Werder sollen erweitert werden. Das fordert die CDU und wird sie vermutlich auch in der kommenden Stadtverordnetenversammlung am 17. Mai so beschließen. Die Konservativen haben die Mehrheit im Stadtparlament.

Laut dem CDU-Antrag sollen zunächst 100 000 EUR für 2018 eingestellt werden, um den Bedarf an Schulerweiterungen zu ermitteln und die Bauvoraussetzungen zu prüfen. Zudem soll noch in diesem Jahr nach einem Standort für eine weitere Grundschule gesucht werden. Bis Jahresende sollen Ergebnisse vorliegen. 2019 dann sollen konkrete Bauplanungen und Vorbereitungen beschlossen werden. Die Stadt ist Träger von insgesamt fünf Schulen, davon vier mit Primarstufe.

Mit dem Ausbau der Carl-von-Ossietzky-Oberschule und dem Bildungscampus in Glindow seien bereits erste Maßnahmen angestoßen worden, um auf den Zuzug zu reagieren, heißt es in einer Pressemitteilung. Als weitere Möglichkeiten schlägt die CDU unter anderem einen Ausbau der Karl-Hagemeister-Grundschule und der Grundschule in Glindow vor. In Glindow könne man über eine Aufstockung des Hortgebäudes nachdenken.

Als Anlass für den Vorstoß der CDU nannte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Peter Kreilinger den aktuellen Mangel an Kitaplätzen in Werder, der durch Fehlprognosen des Landkreises entstanden sei. „Der Zuwachs in den Kitas kommt selbstverständlich in den Grundschulen an.“ Die Stadt müsse jetzt alles tun, was ihr aus eigener Kraft möglich sei, um die Versorgung der Kinder mit Schulplätzen zu gewährleisten, so Kreilinger. 

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