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  • 05.05.2018
  • von Eva Schmid

Polizei bittet um Mithilfe: Polizei bittet um Fotos und Videos

von Eva Schmid

Foto: dpa

Die Suche nach dem Mann, der auf der Baumblüte mutmaßlich ein 18-jähriges Mädchen vergewaltigt hat, dauert an.

Werder (Havel) - Die Polizei sucht noch immer nach dem mutmaßlichen Vergewaltiger eines 18-jährigen Mädchens. Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Sonntagabend auf dem Werderaner Baumblütenfest. „Es gab trotz der großen Öffentlichkeitsfahndung bisher vergleichsweise wenig Zeugenhinweise“, sagte Polizeisprecher Heiko Schmidt am Freitag auf Nachfrage. Ein Zeuge jedoch habe den Ermittlern zumindest wertvolle Aussagen liefern können. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei würden derzeit sehr intensiv laufen, so Schmidt weiter. Seitdem der mutmaßliche Tatort bekannt sei, würden jetzt die Anwohner nach ihren Beobachtungen gefragt. Weiterhin sucht die Polizei nach Festbesuchern, Touristen oder Anwohnern, die am 29. April zwischen 19.45 und 20.45 Uhr Film- oder Fotoaufnahmen im Bereich zwischen der Torstraße und der Mühlenstraße oder auch in der Mühlenstraße gemacht haben.

Wie berichtet war die 18-Jährige am Sonntagabend von einer Zeugin völlig durchnässt zwischen der Mühlenstraße und dem Mühlenberg aufgefunden worden. Die junge Frau saß in einer Gasse auf einem umgefallenen Zaun und wurde von dort aus ins Sanitätszelt gebracht. Dort hatte sie erzählt, von einem unbekannten Mann vergewaltigt worden zu sein. Die Frau stand zunächst unter Schock.

Der 1,80 Meter große, blonde Mann, wird auf 30 Jahre geschätzt

Erst am Mittwoch waren weitere Details zur Tat bekanntgeworden. Demnach gab die 18-Jährige an, nahe der RTL-Bühne an der Regatta-Strecke mit ihrem ursprünglichen Begleiter in Streit geraten zu sein. Dabei soll sie wohl von alleine ins Wasser gefallen sein – sie war, auch das wurde bekannt, nicht mehr nüchtern zu dem Zeitpunkt. Ein DLRG-Mitarbeiter soll sie aufgefordert haben, wieder aus dem Wasser zu kommen. Wenig später soll die junge Frau auf ihren mutmaßlichen Peiniger getroffen sein. Der etwa 1,80 Meter große, blonde Mann, der auf 30 Jahre geschätzt wird, soll sie überredet haben, ihr bei der Suche nach ihren verloren gegangenen Begleitern zu helfen. Der Mann, der eine lange Jeans trug und dialektfrei Deutsch sprach, soll mit ihr in die Mühlenstraße gelaufen sein. Auf dem Weg dorthin seien die beiden einem Wachmann begegnet. Dieser soll sie nach Aussagen der Frau weggescheucht haben. Warum genau, konnte die 18-Jährige zunächst nicht sagen. Möglicherweise hielten sie sich unberechtigt auf einem fremden Grundstück auf oder hatten einen Bauzaun verschoben. Von dort gelangten die beiden über einen Sandweg in der Mühlenstraße zu einem Hinterhof, wo sich die Tat ereignet haben soll. In einem Hinterhof soll sich die Tat ereignet haben.

Die Polizei hat bereits Kontakt zum DLRG und dem Wachschutz aufgenommen, um die beiden Einsatzkräfte ausfindig zu machen. Mittlerweile ist sich die Polizei aber nicht mehr sicher, ob es sich bei dem einen Zeugen, der das Opfer und seinen mutmaßlichen Täter verscheucht haben soll, tatsächlich um einen Wachmann handelt. Hinweise werden unter Tel. (0331) 55 08 12 24 entgegengenommen. 

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