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  • 21.09.2017
  • von Julia Frese

Kleinmachnow: Spatenstich für zweiten Sanierungsteil

von Julia Frese

Im Freibad Kiebitzberge wurde am Mittwoch mit einem symbolischen Spatenstich der zweite Teil der Sanierungsarbeiten gestartet. „Wir haben am 4. September angefangen und liegen bisher gut im Zeitplan“, sagt Geschäftsführer Markus Schmidt.

Kleinmachnow - Im Freibad Kiebitzberge wurde am Mittwoch mit einem symbolischen Spatenstich der zweite Teil der Sanierungsarbeiten gestartet. „Wir haben am 4. September angefangen und liegen bisher gut im Zeitplan“, sagt Geschäftsführer Markus Schmidt. In den vergangenen Jahren wurden in dem Freibad bereits die Umkleiden, Toiletten und die Sauna mit ihrem Garten erneuert.

In diesem und im kommenden Jahr werden nun die beiden Schwimmbecken samt Rutschen und Sprungtürmen, Hydraulikpumpen, Außenanlagen und ein Schwimmmeisterhaus saniert. „Die Kernbohrungen für Nichtschwimmerbecken und Schwimmerbecken sind schon abgeschlossen und die Fundamente für die Rutschen sind ebenfalls gelegt“, sagt Schmidt über den bisherigen Fortschritt der Bauarbeiten. Beide Schwimmbecken sollen im Zuge der Sanierung komplett mit Edelstahl ausgekleidet werden. Rund 4,8 Millionen Euro kostet die Sanierung insgesamt. Ein Teil davon finanziert sich über Eintrittsgelder, die Kommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf steuern insgesamt 1,25 Millionen Euro bei. Die Wiedereröffnung des sanierten Bades ist derzeit für den 1. Juni 2018 geplant.

Parallel zu der Sanierung wird die Heizanlage des Bades durch moderne Solartechnologie ergänzt. Gemeinsam mit dem Büro Klima Consulting Koch hatte sich die kommunale Freibad Kiebitzberge GmbH auf ein Förderprogramm des Bundesumweltministeriums beworben. Dabei setzte sich das Projekt gegen 300 Mitbewerber durch. Der Einbau des solarthermischen Systems, bei dem sogenannte Hybridkollektoren zum Einsatz kommen, wird vom Umweltministerium nun mit 180 000 Euro, also 80 Prozent der Gesamtkosten, gefördert. Neben den Kollektoren beinhaltet das System einen Schichtspeicher, eine Wärmepumpe und einen Eisspeicher.

Das Projekt soll für interessierte Hausbesitzer auch als Vorbild dienen und sie dazu inspirieren, ihr Zuhause mit Solartechnik umzurüsten. Hinter einer Glasfassade soll Badbesuchern die Funktionsweise des Systems präsentiert werden. Außerdem sind informative Schautafeln, Workshops und Führungen geplant. 

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