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Teltow

  • 19.04.2017
  • von Rochus Görgen

Potsdam-Mittelmark: Brandenburger Spargel trotzt der Kälte

von Rochus Görgen

Der Spargel in Brandenburg wächst, wie hier im Spreewald. Foto: Patrick Pleul/dpa

Was bedeutet der Kälteeinbruch in der Region für den Spargel in Potsdam-Mittelmark? Spargelbauern reagieren noch gelassen.

Der jüngste Kälteeinbruch wird dem Spargel nach Einschätzung des Verbandes nicht schaden. Die Stangen wüchsen nun zwar langsamer, sagte der Geschäftsführer des Verbandes ostdeutscher Spargel- und Beerenanbauer, Jürgen Schulze, am Mittwoch in Teltow. Allerdings habe der Boden durch die relativ hohen Temperaturen zu Beginn der Spargelsaison noch genügend Wärme gespeichert, damit die Stangen weiter gedeihen könnten. "Es steht weiter genug Spargel zur Verfügung", sagte Schulze. Auch die Qualität stimme.

Debatte über Nutzung von Folien

In Brandenburg produzieren nach Angaben des Agrarministerium 92 Betriebe Spargel auf etwa 4400 Hektar. Vergangene Woche war in der Spargel-Hochburg Beelitz die Saison offiziell eröffnet worden - viele Bauern hatten mit der Ernte aber schon Wochen vorher begonnen. Das hatte auch eine Debatte über die Nutzung von Folien ausgelöst, die eine besonders frühe Ernte ermöglichen.

2016 wurden in Brandenburg 19 600 Tonnen Spargel gestochen worden. Am 24. Juni zum Johannistag endet die Saison. (dpa)

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Die Spargelsaison ist eröffnet. Die neue Beelitzer Spargelkönigin Nicole Hahn hat ihre erste Amtshandlung gut überstanden, wie sie im PNN-Interview schildert.

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