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  • 22.05.2018
  • von Jan Kixmüller

Präsidentenwahl FH Potsdam: Binas nicht unter den FH-Kandidaten

von Jan Kixmüller

Eckehard Binas, Präsident der FH Potsdam, wurde für seine Wortwahl kritisiert. Er entschuldigte sich nun dafür. Foto: M. Thomas

Die Findungskommission des Landeshochschulrates hat dem Senat der Fachhochschule Potsdam nun drei Vorschläge zur Präsidentenwahl gemacht.

Potsdam - Der amtierende Präsident der Fachhochschule Potsdam, Eckehard Binas, steht für die kommende Amtszeit nicht mehr zur Wahl. Wie der Vorsitzende der Findungskommission des Landeshochschulrates, Godehard Ruppert, den PNN sagte, ist Binas nicht unter den drei Kandidatinnen und Kandidaten, die die Kommission nun dem Senat der FH zur Wahl des neuen Präsidenten vorgeschlagen hat. Demnach stehen zur Wahl: Christine Färber von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) Hamburg, Kai Kauffmann von der Universität Bielefeld und Eva Schmitt-Rodermund von der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Insgesamt 26 Bewerbungen

Es gab es insgesamt 26 Bewerbungen, wie Godehard  Ruppert, Präsident der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, erklärte. Darunter seien zwar auch Bewerbungen gewesen, die zum Teil bei weitem nicht die in der Ausschreibung genannten Anforderungen erfüllten: "Dennoch war die Zahl interessanter Bewerbungen beachtlich, das spricht für die Attraktivität der Hochschule", so Ruppert. Der amtierende Präsident Eckehard Binas selbst hat gegenüber den PNN am Montagabend erklärt, dass seinerseits keine Kandidatur erfolgt ist. Seine Person ist an der Fachhochschule nicht unumstritten, da es im vergangen Jahr den Vorwurf einer öffentlichen sexistischen Äußerung gab, für die er sich im Anschluss vor dem Senat der Hochschule entschuldigen musste.

Der Nachfolge von Binas soll noch in diesem Sommer durch die Wahl des FH-Senats bestimmt werden. Die Amtszeit für die neue Präsidentin oder den neuen Präsidenten beginnt dann mit dem Jahr 2019.

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