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  • 17.01.2018

HINTERGRUND: Deiche, Flutmauern und Schleusen

In Brandenburg stehen für dieses Jahr 40 Millionen Euro für den Hochwasserschutz zur Verfügung. Noch im Januar soll die Erweiterung des ersten Abschnitts des Oder-Deiches zwischen Friedrichsthal und Gartz starten. Dafür sind rund 14 Millionen Euro veranschlagt. Der bestehende Deich wird auf einer Länge von dreieinhalb Kilometern neu aufgebaut. Im Frühjahr beginnen die Arbeiten an der Elbe in der Prignitz, wo eine Hochwasserschutzanlage am Lindendeich auf Vordermann gebracht werden soll. 800 000 Euro aus Landesmitteln werden dafür eingesetzt, hieß es. Ab Herbst geht es an einem weiteren Abschnitt bei Hinzdorf los. Investiert werden dort rund eine Million Euro. In Südbrandenburg wird ein Elbedeich im Landkreis Elbe-Elster erweitert. Ein Siel – ein verschließbarer Gewässerdurchlass an einem Deich – soll dort entstehen. Rund zwei Millionen Euro stellen EU, Bund und Land dafür bereit. Ein neuer Deich bei Schwedt/Oder (Uckermark) soll die Menschen der Region künftig besser vor extremem Hochwasser schützen. Am Freitag ist der 2,6 Kilometer lange Deich übergeben worden. Das Projekt kostet rund 6,6 Millionen Euro.

Seit 1997 wurden in Brandenburg laut Umweltministerium zufolge 267 Kilometer Deiche erweitert, neu gebaut oder zurück verlegt. Dafür wurden insgesamt knapp 490 Millionen Euro eingesetzt. 88 Hochwasserschutzbauwerke – Deiche, Flutmauern, Schleusen und andere – entstanden für 146 Millionen Euro. dpa

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