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  • 30.12.2017
  • von Jan Kixmüller

Jahresrückblick 2017: Turbulenter Auszug und Bestnoten: Ein ereignisreiches Jahr an der FH und Filmuni

von Jan Kixmüller

Alt und Neu. Der neue FH-Bau (l.) hat Ähnlichkeiten mit dem alten. Foto/Montage: A. Klaer

Spektakulärer Spätsommer nach der FH-Besetzung: FH-Präsident Eckehard Binas musste schlichten, so gut es ging, aber durfte sich dann darüber freuen, dass der ganze Wirbel den Umzug der FH sogar noch beschleunigte. Die Filmuni in Babelsberg glänzte auch in Jahr 2017 mit Bestnoten.

Potsdam - Die Fachhochschule konnte 2017 endlich und endgültig mit ihren letzten in der Innenstadt verbliebenen Fachbereichen auf ihren zentralen Campus in der Kiepenheuerallee umziehen. Allerdings nicht ganz ohne Aufhebens: Das alte FH-Gebäude am Alten Markt – vis-à-vis dem Stadtschloss-Landtag – wurde im Sommer zum stadtpolitischen Zankapfel, als der Bau vorübergehend von Abrissgegnern besetzt wurde. Das war zwar nicht unbedingt eine Sache der FH, doch war die Hochschule zu der Zeit noch Hausherr. FH-Präsident Eckehard Binas musste schlichten, so gut es ging, und durfte sich dann aber darüber freuen, dass der ganze Wirbel den lang ersehnten Umzug der FH am Ende sogar noch beschleunigte. Nun darf man sich als „Hochschule unter einem Dach“ fühlen. Eng damit verbunden sind die Eröffnung des dritten Neubaus – genannt Annex – und die Sanierung der Häuser 2, 3 und 5, die den Umzug überhaupt erst ermöglichten.

Im Sommer musste sich FH-Chef Binas noch einer ganz anderen Sache stellen. Wegen einer Äußerung an der Hochschule, die einige Hochschulmitglieder als sexistisch empfanden, musste er sich vor dem Senat entschuldigen – auch wenn er, wie er in den PNN bekräftigte, die Worte „erotische Grunderschütterung“ in keiner Weise despektierlich gemeint habe.

Erneut Bestnoten für die Filmuniversität in Babelsberg

Die Potsdamer Filmuniversität indes glänzte auch 2017 einmal mehr mit Bestnoten. Gleich zwei Potsdamer Filmstudenten erhielten Ende November den Deutschen Kurzfilmpreis. Sophie Linnenbaum erhielt für ihren Kurzfilm „PIX“ ebenfalls eine goldene Lola. Michael Fetter Nathansky wurde für seinen Kurzfilm „Gabi“ ausgezeichnet, der bereits bei der Berlinale positiv aufgefallen war.

Aber auch sonst steht die Babelsberger Filmuniversität glänzend da: Im Februar konnte sie sich im Hochschulranking Gründungsradar des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft in der Gruppe der kleinen Hochschulen als beste unter den öffentlich finanzierten Hochschule in Deutschland platzieren. Und damit nicht genug, sie wurde in diesem Ranking auch beste Hochschule des Landes Brandenburg.

Ansonsten setzt man auch in Babelsberg weiter auf Zukunftsthemen: Zum Wintersemester startete ein neuer Dualer Masterstudiengang „Digital Media Law and Management“, entwickelt von der Filmuniversität, der Universität Potsdam in Kooperation mit dem Erich Pommer Institut. 

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