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  • 04.04.2017
  • von Jan Kixmüller

Kommentar über Entscheidung für den Uni-Präsidenten: Ein Meilenstein für die Universität Potsdam

von Jan Kixmüller

Oliver Günther, Präsident der Universität Potsdam. Foto: Andreas Klaer

Die neue Digital-Fakultät der Universität Potsdam ist ein Meilenstein. Dass der bisherige Uni-Präsident Oliver Günther als alleiniger Kandidat bei der nächsten Präsidentenwahl antreten wird, ist eine richtige Entscheidung. Ein Kommentar.

Potsdam - Die Rede ist von einem Meilenstein, einem Durchbruch ganz neuer Größenordnung für Land und Universität. Bis zu 1000 Studierende an einer neuen Fakultät, die sich mit einem der größten Umbrüche unserer Zeit befassen, der Digitalisierung. In fünf Jahren dürfte die Zahl der IT-Professuren bundesweit ganz vorne sein. Und wenn alles gut geht, folgen Firmengründungen auf Schritt und Tritt. Der Präsident der Universität Potsdam, Oliver Günther, hat allen Grund, mit Inbrunst zu verkünden, sehr glücklich zu sein, als er mit HPI-Chef Christoph Meinel und Wissenschaftsministerin Martina Münch am Montag den Startschuss für die neue Digital-Fakultät gibt.

Doch irgendwie wirkt er abwesend und zerknirscht, sogar noch als er sich die goldene Amtskette überwirft. Noch ist nicht raus, wen die Findungskommission als Kandidaten zur Neuwahl des Uni-Präsidenten vorgeschlagen hat. Wird er überhaupt dabei sein? Er, der die Hochschule in den kurzen vier Jahren seiner Amtszeit auf so vielen Feldern ganz nach vorne gebracht hat. Alles andere wäre ein Skandal. Doch die Kommission hielt ihr Ergebnis noch geheim. Bis die Redaktion nachmittags eine Mail des Gremiums erreichte: Günther wird alleiniger Kandidat sein. Richtig so. Nun muss er nur noch gewählt werden.

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