21.11.2017, 4°C
  • 28.03.2017
  • von Jan Kixmüller

Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft: 600 Geoforscher tagen in Potsdam

von Jan Kixmüller

Babelsberg - Rund 600 Geoforscher tauschen sich derzeit am Campus Griebnitzsee auf der 77. Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft (DGG) aus. Zur Eröffnung der Tagung hat Brandenburgs Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) am Montagnachmittag die besondere Rolle der Geowissenschaften betont. „Das Land Brandenburg ist mit dem Institut für Erd- und Umweltwissenschaften an der Universität Potsdam und dem Deutschen Geoforschungszentrum in Potsdam (GFZ) ein nationales und internationales Aushängeschild für Geowissenschaften“, so Münch. Mit der Koordinierungsplattform Geo.X verfüge die Region zudem über ein starkes Forschungsnetzwerk.

Ministerin Münch nahm die Tagung zum Anlass, einmal mehr die Bedeutung der Wissenschaft für die Region hervorzuheben: „Der Aufbau einer leistungsstarken Wissenschaftslandschaft in Brandenburg ist ein wesentlicher Schwerpunkt des Landes seit der Wiedervereinigung.“ Mittlerweile sei der Standort nicht nur international sehr gut aufgestellt: „Die Einrichtungen tragen auch maßgeblich zur wirtschaftlichen Dynamik des Landes und zur Sicherung hoch qualifizierter Arbeitsplätze bei“, so Münch.

Die DGG hat rund 1200 Mitglieder in mehr als 30 Ländern. Zu ihren Zielen zählt die Erweiterung und Verbreitung geophysikalischen Wissens in Forschung, Lehre, Anwendung und Öffentlichkeit. Sie fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs und die Zusammenarbeit mit benachbarten Fachgebieten. In Potsdam tagt die Gesellschaft noch bis 30. März.

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