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  • 22.03.2017
  • von Jan Kixmüller

Präsidenten-Wahl an der Uni Potsdam: Zehn Bewerber für die Uni-Spitze

von Jan Kixmüller

Die Amtszeit des bisherigen Präsidenten der Universität Potsdam, Oliver Günther, endet Ende 2017. Er tritt gegen neun andere Kandidaten an. Foto: R. Hirschberger/dpa

Bis zum Sommer soll der Präsident der Universität Potsdam gewählt werden, zehn Bewerber wollen es werden. Auch der derzeitige Uni-Präsident Oliver Günther tritt noch einmal an.

Potsdam - Der Zeitplan für die Wahlen zum Präsidenten der Universität Potsdam steht fest. Wie der Vorsitzende des Uni-Senates der Rechtswissenschaftler, Uwe Hellmann, den PNN sagte, soll die Wahl möglichst im Juni stattfinden. Nach der Ausschreibung der Stelle des Präsidenten der Hochschule hatten sich laut Hellmann zehn Kandidaten beworben. Daraus wird die Findungskommission des Landeshochschulrates bis zu drei Kandidaten auswählen, die dem Uni-Senat dann zur Wahl vorgeschlagen werden.

Günthers Amtszeit endet 2017 - er will noch mal antreten

Die Amtszeit des derzeitigen Präsidenten Oliver Günther endet turnusgemäß Ende 2017. Der seit 2012 amtierende Präsident hatte den PNN bereits im Januar bestätigt, sich erneut um das Amt bewerben zu wollen. „Ich bin gerne bereit, die erfolgreiche Arbeit als Präsident der Universität Potsdam gemeinsam mit den amtierenden Präsidiumsmitgliedern fortzuführen“, sagte der Wirtschaftsinformatiker. Irritationen gab es indessen an der Hochschule darüber, dass in die Ausschreibung ein Passus, dass der Amtsinhaber sich erneut um die Position bewirbt, nicht aufgenommen wurde. Hellmann sagte, dass dies aus rechtlichen Gründen geschehen sei.

Der Jura-Professor Uwe Hellmann ist Mitglied der Findungskommission. Dem Gremium gehören neben Hellmann die Staatssekretärin des Wissenschaftsministeriums, Ulrike Gutheil, sowie vom Landeshochschulrat der Kommissionsvorsitzende Godehard Ruppert (Präsident Universität Bamberg), Sandra Richter (Universität Stuttgart) und Michael von Bronk (BTU Cottbus-Senftenberg/Lausitz Energie Bergbau AG) an. Voraussichtlich Ende März wird die Findungskommission den oder die Kandidaten aufgestellt haben. Der Uni-Senat möchte möglichst frühzeitig Klarheit über den neuen Präsidenten haben. Bereits jetzt habe es einige Verzögerungen gegeben, der Uni-Senat hatte eigentlich eine Wahl im Mai angestrebt. Sollte es weitere Verzögerungen geben, müsste man auf die Senatssitzung im Juli oder gar auf September ausweichen. Eine Wahl im Herbst sei aber nicht wünschenswert, so Hellmann. Ein halbes Jahr vor Ablauf der aktuellen Amtszeit sollte die Nachfolge feststehen. 

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