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  • 01.02.2017

NACHRICHTEN

Geflügelpest in weiterem Tierpark

in Brandenburg

Potsdam - Die Geflügelpest in Brandenburg breitet sich weiter aus. Nun hat ein zweiter Tierpark im Land Fälle gemeldet: Bei zwei Hühnern in Kunsterspring (Ostprignitz-Ruppin) sei das H5N8-Virus nachgewiesen worden, sagte am Dienstag ein Sprecher des Verbraucherschutzministeriums. 90 Enten und Hühner wurden daher getötet und der Tierpark für den Besucherverkehr geschlossen. Zuvor hatte der Cottbuser Tierpark fünf H5N8-Fälle gemeldet. Auch drei Geflügelzuchtbetriebe in Neuhardenberg (Märkisch-Oderland), Alt Zauche (Dahme-Spreewald) und Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) waren vom Ausbruch der Vogelgrippe betroffen. Insgesamt mussten 86 000 Tiere getötet werden. „Wir befinden uns aktuell in einer angespannten Situation“, sagte ein Ministeriumssprecher.dpa

Seelower Bürgerbüro der AfD attackiert

Seelow - Unbekannte Täter haben das Wahlkreisbüro des AfD-Landtagsabgeordneten Franz Wiese in Seelow (Märkisch-Oderland) attackiert. Nach Polizeiangaben vom Dienstag schleuderten Unbekannte Farbbeutel gegen die Bürofenster. Scheiben gingen dabei aber nicht zu Bruch. Es wurde Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet. Der Staatsschutz der Polizei hat die Ermittlungen übernommen. dpa

Zukunft von Wildpark Johannismühle gesichert

Potsdam - Die Zukunft des Wildparks Johannismühle in Baruth/Mark (Teltow-Fläming) ist gerettet: Nur zehn statt der ursprünglich geforderten 20 Hektar müssen als Wald aufgeforstet werden. Das teilte Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) am Dienstag nach einem Gespräch mit dem Betreiber mit. Dafür habe der Wildpark sechs Jahre Zeit. Weitere zehn Hektar sollen sich natürlich wieder zu Wald entwickeln. Die beliebte Einrichtung hätte bei einer Aufforstung von 20 Hektar Kosten von bis zu 400 000 Euro befürchtet, die sie nicht tragen kann. Mit der Vereinbarung könne der Wildpark, der eine gute Arbeit mache, weiter bestehen, sagte Vogelsänger.dpa

Rassistische Diskriminierung

auf Wohnungsmarkt-Broschüre

Potsdam - Wer in Brandenburg bei der Wohnungssuche rassistisch diskriminiert wird, findet in einer neuen Broschüre Tipps. Die Antidiskriminierungsberatung Brandenburg Opferperspektive hat die Handreichung „Rassismus auf dem Wohnungsmarkt“ veröffentlicht. Experten ordnen einzelne Diskriminierungstatbestände juristisch ein und geben Empfehlungen, wie man sich verhalten sollte. In Brandenburg und bundesweit werde etwa Flüchtlingen, Migranten oder Sinti und Roma oft keine Wohnung vermietet. Und wenn, dann würden häufig höhere Mieten oder Betriebskosten verlangt oder sie würden von der Nachbarschaft schikaniert, so die Herausgeber. dpa

Wohnungswirtschaft tritt Aktionsbündnis für Toleranz bei

Potsdam - Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) ist dem Aktionsbündnis „Tolerantes Brandenburg“ beigetreten. „Toleranz als Basis guten Miteinanders ist für die Nachbarschaftsbranche Wohnungswirtschaft von ganz herausragender Bedeutung“, sagte Verbandsvorstand Maren Kern am Dienstag bei der Unterzeichnung einer Vereinbarung in der Potsdamer Staatskanzlei. Der BBU hat bereits einen Wohnleitfaden für Geflüchtete in sieben Sprachen herausgegeben. dpa

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